04.02.2012 - Während der Jahresversammlung der Ortswehr Dollbergen wurden drei Kameraden aus der Jugendwehr zu aktiven Feuerwehrmännern ernannt: Jannis Roloff, Benjamin Schulze und Arne Packruhn. Zuvor hatte Ortsbrandmeister Thomas Rolle seinem Vorgänger Torsten Wesche für die geleistete Arbeit gedankt, ebenso wurde Bernd Semrau für seinen beispielhaften Einsatz öffentlich gelobt. Des weiteren wurde der Gruppenführer der 3. Gruppe, Dominik Weidtmann zum Löschmeister ernannt und Christian Schuster zum Oberfeuerwehrmann. Der Ortsbrandmeister wurde von Gemeindebrandmeister Alfred Schmidt in den Rang eines Oberbrandmeisters befördert. Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst: Michael Marcovic; 40 Jahre: Klaus Rentz, Volker Rode und Lothar Packruhn.
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Die Versammlung der Aktiven und Gäste hörte zunächst den Bericht des Ortsbrandmeisters Thomas Rolle, der die Einsätze und geleisteten Stunden des Vorjahres beschrieb. Am intensivsten war natürlich der gemeldete Holzstapelbrand in Erinnerung, der sich schnell als Großfeuer herausstellte, dem letztlich das Sportheim zum Opfer fiel. Ansonsten war bei den geleisteten Einsätzen von Feuer über Hilfeleistung bei Wassereinbruch und Verkehrsunfall die Palette der Szenarien ziemlich abgedeckt. Für den Ernstfall wurde zudem in Übungen geprobt, und sich an Veranstaltungen und Wettkämpfen beteiligt. Insgesamt waren die Kameraden der Orts- und Jugendwehr in Dollbergen 7486 Stunden im Dienst.
Die Gemeinde Uetze rüstete die Freiwilligen nicht nur mit einer brandneuen Wache aus, sie bekamen auch eine neue hydraulische Schere, mit denen Leute aus verunfallten Autos geschnitten werden können. Die alte wäre den modernen Fahrzeugmodellen nicht mehr gewachsen, daher war der Austausch notwendig geworden.
Bei der Kleidung setzt die Gemeindefeuerwehr weiterhin auf die orangefarbenen Jacken, die nun, da überall auf die dunklen Modell umgerüstet werde, günstiger zu beziehen wären: "Die Nomexjacken werden gebraucht von den Feuerwehren übernommen, die sich mit der neuen Kleidung eindecken. Auf dem Markt sind die Jacken nur noch schwierig zu bekommen". Auch neue Zweimeterband-Funkgeräte und Handschuhe wurden beschafft, sowie ein Stromaggregat.
Für das kommende Jahr steht ein lange überfälliger Wechsel eines Fahrzeugs an. Der vor Jahren ins Auge gefasste Tausch innerhalb der Gemeindefeuerwehr kam wegen der Verzögerungen des Gerätehausneubaus nicht zustande. Die Ausschreibungen für ein neues Staffellöschfahrzeug mit 7,5 Tonnen laufen, bestätigte Gemeindebrandmeister Alfred Schmidt.
Der durchlaufende Faden bei den Reden und Grußworten war natürlich der Neubau der Feuerwache Dollbergen. Thomas Rolle rief noch einmal die Vorfreude während der Bauzeit in Erinnerung.
Inge Hennigs, die als Vertretung des Gemeindebürgermeisters an der Versammlung teilnahm, meinte, wir können stolz auf das Ergebnis sein.
Auch Alfred Schmidt betonte, er fühle sich hier wohl und freue sich. Als nächstes stünden Planungen im Ortsteil Uetze an, aber ob bei der dortigen Wache grundlegend saniert wird - das Dach sei undicht und die Halle zu klein geworden - oder ebenfalls ein Neubau notwendig ist, wird noch zu beraten sein.
Ortsbürgermeister Jürgen Buchholz meinte, ab dem 21. Januar, dem Datum der Einweihung, wäre in der Feuerwehr Dollbergen einen neue Zeitrechnung angebrochen.
Für den Förderverein der Feuerwehr Dollbergen meldete sich Uwe Bieler zu Wort, der befand, dass die Motivation der Kameraden in den neuen Räumen gestiegen sei und versprach, der FöFeu würde die aktiven auch weiterhin tatkräftig unterstützen. Dem schloss sich der zweite Vorsitzende des FöFeu, Udo Ludwig an. Er beschrieb die gewachsene Zusammenarbeit zwischen FöFeu und der HRG, die das Baugebiet Sankt Florian, auf dem das Gerätehaus steht, seit letztem Jahr erfolgreich als Wohngebiet vermarktet. Die Gaben für Neubürger am Fuhsering, die von der HRG gesponsert werden, dienen dem Brandschutz und wurden mit Hilfe des FöFeu an die Neu-Dollberger im Fuhsering verteilt, weitere "rote" Pakete sind vorgesehen.
Die Zusammenkunft der Feuerwehr Dollbergen endete mit einem gemeinsamen Essen.